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RECYCLING-TECHNIK 2018

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Der URBAN MINING Solutions Award geht nach Österreich


Die jungen Preisträger wurden von einer Jury aus Mitgliedern des Vereins ermittelt. "Urban Mining - The Science Project" der International Business Class der BHAK Wiener Neustadt (Österreich) überzeugte und wurde mit der Auszeichnung prämiert. Die jungen Nachwuchswissenschaftler der IBC forschten unter Leitung von Prof. Dr. Robert Kamper ein Jahr lang intensiv mit der Montanuniversität Leoben, um die Wiedergewinnung wertvoller Rohstoffe aus Laptops, Tablets und Handys zu untersuchen.

Projektleiter Robert Kamper kam seiner Einladung zum Urban Mining Kongress nach und reiste nach Deutschland, um die Urkunde für seine jungen Forscherinnen und Forscher entgegenzunehmen. Die Laudatorin, Prof. Annette Hillebrandt, hob die große Bedeutung des innovativen BHAK-Projektes für einen verantwortungsvollen Umgang junger Menschen mit den Ressourcen unserer Umwelt hervor. Das mit dem Award ausgezeichnete Projekt wurde kurz danach von den Schülerinnen und Schülern auch der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

 

Ein Erdkundeprojekt: Urban Mining - die Stadt als Rohstoffquelle


Urban Mining – was ist das? Die Klasse 9a des Gymnasium Adolfinum in Moers unter der Leitung ihrer Lehrerin Martina Mehren machte es im Rahmen eines Erdkundeprojektes vor und sammelte Elektromüll: alte Handys, MP3-Player, Kabel und sonstigen Elektroschrott, der von ihnen anschließend an den Entsorgungsbetrieb Enni zum Recyceln übergeben wurde. Die Kinder machten die Passanten durch Flyer auf die Probleme, die bei der Entsorgung von Elektromüll entstehen, aufmerksam. Sie klärten Jung bis Alt auch gerne auf und wiesen dabei immer wieder auf Handys als Beispiel hin, die unter anderem Metalle wie Kupfer, Zinn und Kobalt enthalten. Das Bundesumweltamt schätzt die Zahl der ungenutzten Handys in Deutschland auf etwa 60 Millionen. Das Problem liege darin, dass die Leute sich mit diesem Thema zu wenig auseinandersetzen würden. Mit ihrem Aufruf landeten die insgesamt 19 Schüler schnell erste Erfolge. Bereits nach einer Stunde waren die Tische gut mit Elektrogeräten gefüllt. Manche brachten sogar spontan alte Staubsauger, eine alte Fritteuse oder andere Kuriositäten vorbei. Im Vorlauf der Aktion sprachen die Schüler mit Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung, und ließen sich wertvolle Tipps geben. Außerdem schlachteten die Schüler im Vorfeld einen alten Fernseher aus und schauten sich die einzelnen Komponenten und die dafür verwendeten Rohmaterialien an. Eins war den Schülern auf jeden Fall klar – bisher setzten sich viel zu wenig Menschen mit diesem Thema auseinander.

 

Im weiteren umfasst das Urban Mining die Wiedernutzung von Bauruinen, den Rückbau von Industrieanlagen und die Aufbereitung städtischer Mülldeponien.

 

Am Ende des Tages hatten die Jugendlichen etwa 35 Kilogramm Elektromüll gesammelt. Die Aktion konnte sich also sehen lassen, obwohl es den Schülern wichtiger war, die Passanten zu informieren. Es sei ein gutes Gefühl, etwas für die Umwelt getan zu haben.

 

 

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